BarnimBau Bernau 2012 - Die Baumesse in Bernau / Landkreis BarnimRückblick (Video des Immobilien-Video-Portal und Abschluss-Presseveröffentlichung der Märkischen Oderzeitung) auf die BarnimBau Bernau 2011Content-Sharing der Immobilien-Branche Baubranche mit vollen Auftragsbüchern Von Oliver Köhler, Bernau (MOZ). Die Baufirmen im Barnim haben trotz bundesweit schlechten Konjunkturdaten volle Auftragsbücher. Bei der 8. Messe Barnim-Bau im Bernauer Sportforum konnten sich Besucher über das Leistungsvermögen der Branche informieren. Die internationale Finanzkrise wirkt sich bislang positiv auf die Baubranche im Barnim aus. Zu dieser Einschätzung kam Vize-Landrat Carsten Bockhardt (CDU) bei der Eröffnung der diesjährigen Messe Barnim-Bau am Sonnabendvormittag. „Die Menschen investierten ihr Geld wieder vermehrt in sogenanntes ,Betongold‘, also Häuser, statt es in Aktien anzulegen“, sagte Bockhardt. Die Folge: Die Barnimer Unternehmen, die in der Baubranche tätig seien, hätten volle Auftragsbücher. Als Beleg führte der Vize-Landrat eine Umfrage unter Unternehmen an, aus der hervorgeht, dass 91 Prozent der Befragten ihre augenblickliche Situation als gut bis befriedigend einschätzen. Positiv in die Zukunft blicken zudem 35 Prozent. Insgesamt 54 Prozent glauben, dass ihre wirtschaftliche Lage stabil bleibt und nur 11 Prozent sehen schwierige Zeiten auf sich zukommen. Zudem, so ist sich der Vize-Landrat sicher, gebe es einen Trend, auf Firmen aus der Region zu setzen. „Qualität spricht sich durch Mundpropaganda herum“, erklärte er. Ins gleiche Horn stieß auch Bernaus Bürgermeister Hubert Handke (CDU). „Das beste Sparbuch ist eine gute Beratung. Das schafft Vertrauen“, sagte er. „Das kann das Internet nicht leisten, dazu ist es zu anonym.“ In diesem Zusammenhang strich der Rathauschef auch die Bedeutung von Messen wie der BarnimBau heraus. Dies sei eine Gelegenheit, um miteinander ins Gespräch zu kommen und sich beraten zu lassen. Auch Handke sieht Chancen, dass sich das Baugeschäft im Barnim auch in Zukunft gut entwickelt. So sei der Umzug der Bundesregierung von Bonn nach Berlin noch längst nicht abgeschlossen. Zudem spielten energetische Haussanierungen eine immer stärker werdende Rolle und auch das Flächenpotenzial in Städten und Gemeinden sei noch nicht optimal ausgenutzt, zählte er auf. Dass die beiden Politiker mit ihren Einschätzungen nicht ganz falsch liegen, bestätigen auch zahlreiche Aussteller. „Die Nachfrage nach altersgerechten Wohnungen steigt ständig an“, konnte etwa Andreas Raschke vom Bauherren-Schutzbund berichten. Es gebe sogar Wohnanlagen, für die Wartelisten existierten. Die Anfragen für Eigenheime kämen aus allen Altersklassen, kann auch Stephan Kreher von der Baugesellschaft WiBau aus Ahrensfelde berichten. In seinem Geschäft seien vor allem Stadtvillen sehr beliebt. „In der Generation 40+ wird vermehrt auch nach Häusern im Bungalow-Stil gefragt“, so der Bauunternehmer weiter. Im Schnitt, so schätzt Kreher weiter, geben Bauherren zwischen 150.000 und 200.000 Euro aus. Es komme aber auch schon einmal vor, dass jemand tiefer in die Tasche greife und bis zu 500.000 Euro für sein Traumhaus bezahle. Wie viel Geld Marek und Monika Sachajska ausgeben wollen, wissen sie noch nicht. Die beiden aus Berlin-Reinickendorf suchen zunächst erst einmal ein Grundstück. Auch der Barnim kommt dabei für sie in Betracht. „Wir wollen uns zudem informieren, ob es besser ist, ein Bauunternehmen für alle Arbeiten zu beauftragen oder lieber einzelne Gewerke“, erklären sie. Ansprechpartner gab es auf der BarnimBau jedenfalls genug. Unter der Rubrik Rückblick finden Sie weitere Informationen zur vergangenen Messe. Die nächste BarnimBau Bernau - Messe für HAUS, ENERGIE und UMWELT - findet am 15. und 16. September 2012, wieder im SportForum Bernau statt. Bereits für den 31. März bis 1. April 2012 wird die siebente Auflage der BarnimBau Eberswalde in der Stadthalle Eberswalde (im Familiengarten Eberswalde) vorbereitet. Informationen zu weiteren Messen und Ausstellungen im Land Brandenburg sind unter www.messe-consult.de zu finden. Für eine persönliche Beratung, Ihre Fragen, Hinweise oder Vorschläge stehen wir gern über unser Kontaktformular oder unter: Tel.: 030 / 948 79 75-0, Fax: -22, E-Mail: info(at)messe-consult.de zur Verfügung. |
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